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Der Albatros

albatros

Der Albatros ist ein großer bis sehr großer Seevogel mit langen schmalen Flügeln, die eine Spannweite von über 350 cm erreichen und somit jede andere lebende Vogelart übertreffen.

Mit einem Gewicht von bis zu 12 kg gehört der Albatros zu den schwersten flugfähigen Vögeln überhaupt. Die Schwimmhäute zwischen den Zehen befähigen den Albatros, auch bei hohem Seegang auf dem Wasser zu bleiben. Der Großteil der Arten lebt über den Ozeanen der Südhalbkugel, mit dem Galapagos-Albatros lebt nur eine einzige Art in den Tropen.

Das feste Land sucht der Albatros ausschließlich zum Brüten auf. Albatrosse sind bekannt dafür, dass sie zwar sehr gute Flieger sind, jedoch große Probleme mit Start und Landung haben.

In Brutkolonien gibt es gemeinsam genutzte Start- und Landebahnen, in deren Verlauf keine Nester gebaut werden. Weniger Schwierigkeiten haben Albatrosse mit Starts und Landungen auf dem Wasser. Obwohl sie durch die Bewegungen ihrer riesigen Flügel schnell verausgabt sind, können Albatrosse sehr große Strecken zurücklegen.

Sie verwenden dazu die Technik des dynamischen Segelflugs. Fällt die Windgeschwindigkeit unter 12 km/h, kann ein Albatros nicht mehr abheben und muss an Land oder auf dem Wasser verbleiben. Hingegen können sie selbst in Stürmen noch manövrieren. Albatrosse fressen größtenteils Tintenfische.

Weitere Nahrungsquellen sind kleine Fische, Krebstiere und selten Quallen und Aas.

Albatrosse haben einen außerordentlich langen Fortpflanzungszyklus. Vom Nestbau bis zur Selbständigkeit der Jungen vergeht bei den größeren Arten ein volles Jahr, so dass sie nur alle zwei Jahre brüten können. Nur wenige Arten brüten jährlich. Die großen Arten brüten erst im Alter von zehn bis elf Jahren das erste Mal.

Das höchste bisher festgestellte Alter betrug 58 Jahre bei einem Königsalbatros.

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